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Angelika – die Pflanze der Erzengel

# Naturheilkunde | 2. Dezember 2015

Die echte Angelika ist eine uralte Heilpflanze, die vermutlich aus Island stammt. Ein Erzengel soll sie auf die Erde gebracht haben, um die Menschen von allerlei Leiden zu befreien. Deswegen wird sie auch Engelwurz und im Lateinischem Angelica Archangelica genannt.

Und sie kann wirklich eine Menge. Wie viele andere Doldenblütler zeigt sie eine große Wirkung auf den Bauchraum. Auch der Kümmel, der Fenchel, der Anis und der Liebstöckel gehören der gleichen Familie wie die Angelika an. Mit ihrem Bruder, dem Kümmel taucht sie auch in den jedermann bekannten Iberogast®Tropfen auf. Die Angelika hat eine stattliche Größe. Bis zu 2,5m kann sie hoch werden. Sie mag gerne nasse Füße, deswegen wächst sie bevorzugt am Ufer. Ihr Stängel ist, typisch für die Doldenblütler, gerillt und hohl. Sie wird 2-4 Jahre alt. Im Frühjahr und Spätherbst wird der Wurzelstock geerntet, der als Tee, Extrakt oder Tinktur verarbeitet wird.

Aufgrund ihres aromatisch-bitteren Geschmacks zählt die Angelika zu den Amara Aromatica. Diese Drogen (= Teile von Heilpflenzen) haben ganz besonders stärkende Wirkung, da die Bitterstoffe die Verdauungssäfte des Magens, der Gallenblase und der Bauchspeicheldrüse anregen und für eine verbesserte Verdauung sorgen. Die Nahrung kann dann optimal verwertet werden und Blähungen, Völlegefühl, Sodbrennen haben es schwer. Auch andere Inhaltsstoffe sind in der Heilpflanze enthalten. Da wären z.B. ätherische Öle, Angelika- und Baldriansäure, Mineralien wie Calcium, Magnesium, Kupfer, Kalium und Kieselsäure. Auch sogenannte Cumarine hat man festgestellt, die die venöse Durchblutung fördern.

Angelika ist ein echtes Tonikum, sprich Kräftigungsmittel, vor allem nach langer Krankheit und sorgt für gesunden Appetit. Sie nimmt Spannungen und Krämpfe im Bauchraum und am Herzen und schenkt Spannung, wenn diese zu niedrig ist, z.B. an den Verdauungsorganen. Magenprobleme, die stressbedingt sind, können mit Angelikawurzel kuriert werden. Auch bei Schlaflosigkeit und Herzklopfen, die von Kaffeegenuss her rühren, kann man es mit Engelwurz probieren. Ebenso bei Rheuma und Rückenbeschwerden. Aber vor allem sollten Menschen diese Pflanze nutzen, die so sagt man, einen „Engel“ brauchen.

Neben Angelika sind folgende Heilpflanzen in den Iberogast®Tropfen enthalten: Kümmel, Kamille, Mariendistel, Melisse, Pfefferminze, Schöllkraut und Süßholzwurzel. Als abgerundete Mischung können die Tropfen bei Beschwerden wie Übelkeit, Magenschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Sodbrennen, Reizmagen und Magenkrämpfen eingesetzt werden.

Alles Gute für Ihre Gesundheit wünscht Ihnen Heilpraktikerin Steffi Full

 

 

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