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Gute Fette, schlechte Fette : wissen Sie Bescheid?

# Mikronährstoffe | 27. November 2015

Fettsäuren sind in Triglyceriden, also Fetten und Ölen, enthalten, die wir täglich beim Essen zu uns nehmen. Im Körper werden sie dann z.B. in Bestandteile der Zellwände, wichtige Proteine, Sexualhormone, körpereigene Corticoide, Vitamin D oder Gallensäuren umgewandelt. Fettsäure ist aber nicht gleich Fettsäure, sie können gut für uns sein, aber auch unnötiger Ballast! Damit Sie Bescheid wissen, hier ein paar Infos dazu:

Gesättigte Fettsäuren: sie enthalten in ihrer chemischen Struktur keine Doppelbindungen und wir brauchen sie bevorzugt zur Energiegewinnung. Enthalten sind in tierischen Lebensmitteln, wie Wurst, Fleisch und Butter. Nehmen wir zuviel davon auf, steigen Cholesterin-und Triglyceridspiegel im Blut und damit erhöht sich dann auch das Risiko für Artherosklerose und koronare Herzkrankheiten.

Ungesättigte Fettsäuren: sie enthalten in ihrer chemischen Struktur Doppelbindungen (einfach oder mehrfach), sie werden auch als „MUFS“ oder „PUFA“ abgekürzt. Je mehr Doppelbindungen sie enthalten, desto ehr schmelzen sie. Öle haben also mehr Doppelbindungen als Fette oder Wachse. Fettsäuren, die der Körper nicht selber herstellen kann, werden essentiell genannt (z.B. Linol-und Linolensäure). Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden.

trans-Fettsäuren: bei diesen Fettsäuren liegt die Doppelbindung an einer anderen Stelle als normal. Das kommt bei Fetten vor, die sehr hoch erhitzt werden (z.B. Frittierfett) und als Nebenprodukt bei der Margarineherstellung. Sie stehen im Verdacht, die Gesundheit zu schädigen. Übrigens: Lebensmittel mit trans-Fettsäuren müssen gekennzeichnet werden, Vermerk „Pflanzliches Öl, teilweise gehärtet“

Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren: sie gehören zu den ungesättigten Festtsäuren und sollten im Verhältnis 5:1 (Omega-6- zu Omega-3-Anteil) eingenommen werden. Der Name leitet sich von der Position der ersten Doppelbindung ab, gezählt vom hinteren Ende. Sie wirken sich günstig auf Bluttfettspiegel und Artherosklerose-Risiko aus.

Linolsäure (LA): Omega-6-Fettsäure, die mit Nahrung aufgenommen werden muss. Kommt vor allem in tierischen Fetten, Milchprodukten, rotem Fleisch sowie Sonnenblumen-, Soja- und Maiskeimöl vor. Sie schützt die Haut vor Lichtschäden und anderen Reizen. Der Anteil in Nahrung sollte daher nicht zu hoch sein.

alpha-Linolensäure (ALA): Omega-3-Fettsäure, die ebenfalls mit der Nahrung aufgenommen werden muss. Kommt vor allem in Raps-, Walnuss-, Lein- oder Hanföl vor.

Gamma-Linolensäure (GLA): Omega-6-Fettsäure, die vom Körper mit Hilfe von Zink, Vitamin B 6 , Vitamin C und Magnesium aus der Linolsäure gebildet werden kann. Sollte auch mit der Nahrung aufgenommen werdem und  kommt vor allem in Borretsch- und Nachtkerzenöl vor. Sie wirkt entzündungshemmend und hilfreich bei atopischer, trockner Haut und Neurodermitis

Eicosapentaensäure (EPA), Docosahexaensäure (DHA): sind beides Omega-3-Fetrtsäuren, die mit derNahrung aufgenommen werden müssen. Kommen vor allem in Krill, Fischen und Meerestieren vor. Sie sind Bausteine für Eicosanoide, die wichtig fürs Herz-Kreislauf-System, Sehfähigkeit und Gehirnfunktion sind.

Weitere Informationen könne Sie bei uns in der Apotheke erhalten, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

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