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Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl!

# Naturheilkunde | 7. Mai 2018

Unser Bauch ist nicht nur der Inbegriff unserer Verdauung, er ist auch unsere Körpermitte, unser Zentrum. Leitsätze, wie: „ das ist mir auf den Magen geschlagen“, „ich hatte so ein gutes/schlechtes Bauchgefühl“, „mein Bauch hat mir gesagt“… deuten darauf hin, dass unser Bauch noch weitaus mehr kann, als verdauen, denn er besitzt ein eigenes Nervensystem, das auch gerne als Bauchgehirn bezeichnet wird und dessen Einfluss immer noch unterschätzt wird.

Die traditionell chinesische Medizin spricht von der „Kraft aus der Mitte“, die alles in Balance hält.

Ist die Mitte außer Blance geraten können sich Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall, schlechte Verdauung, Blähungen und Krämpfe zeigen. Auch nervöse Magenschmerzen und Reizdarm sind bekannt. Dann sollten sie ihren Bauch wieder in die Mitte zurück helfen, z.B. mit diesen einfachen Methoden:

  • essen sie langsam und kauen sie gründlich
  • essen sie regelmäßig und mit Freude
  • essen sie in angenehmer Atmosphäre
  • achten sie auf gute Qualität ihrer Nahrung
  • lassen sie ihrem Bauch Zeit zum Verdauen (ca. 4h zwischen den Mahlzeiten)
  • essen sie nichts mehr ab 20Uhr bis zum nächsten Morgen

De Natur hat uns hervorragende Helfer gegen sämtliche Bauchbeschwerden geschenkt, z.B. die Melisse. Jeder kennt sie und viele schätzen sie. Sie ist angenehm im Geschmack, leicht zitronig und wächst ohne große Ansprüche im Garten und im Topf. Doch für was kann man sie eigentlich medizinisch nutzen? Sie ist wunderbar beruhigend, wenn Stress, Aufregung und schlechter Schlaf uns quälen. Die beruhigende Eigenschaft zeigt sie aber auch im Verdauungstrakt, wenn wir nervöse Magenschmerzen haben, unser Darm gereizt ist, aber auch, wenn unser Herz auf Stress reagiert. Also ein Beruhigungsmittel für Bauch, Herz und Gehirn. Was den Bauch betrifft, kann sie auch bei akuter Gastritis, Magengeschwüren, Bauchkrämpfen und Gallenbeschwerden unterstützen. Und zu all dem kann man sie noch beim „nervigen“ Lippenherpes benutzen, weil sie stark antiviral wirkt. Anwenden können sie die Melisse als Tee oder als Fertigarzneimittel z.B. innerlich als Gastrovegetalin®  und äußerlich als Lomaherpan® Salbe bei Herpes.

Denken sie auch daran, dass jede virale Infektion von der Grippe bis zum Magen-Darm-Infekt mit Melisse begleitet werden kann. Gastrovegetalin® bietet sich vor allem für Kinder, Schwangere und Stillende an, da es ein alkoholfreie Lösung ist.

Apropos Schwangere: Nicht selten kommt es aufgrund des wachsenden Bauches zu Sodbrennen. Greifen sie nicht gleich zum Säureblocker, sondern versuchen Sie es mit dem Saft der Kartoffel. Sie hat die Eigenschaft agressive Magensäure zu binden und für Darm- und Magenschleimhaut eine Schutzschicht zu bilden. Die Basenwirkung der Kartoffel puffert den Säure-Basen-Haushalt und gleicht aus bevor es zu Stoffwechselentgleisungen kommt, wie es z.B. beim Abnehmen leicht der Fall ist. Einfache Anwendung ist durch Schoenenberger Kartoffelsaft® möglich. Schmeckt nicht gut, tut aber gut.

Ist der Magen so ganz aus dem Lot geraten und Geschwüre im Magen und Zwölffingerdarm schmerzen sie, dann handeln sie mit der wohl stärksten Heilpflanze gegen Entzündungen, der Süßholzwurzel. Durch ihre Fähigkeit körpereigenes Kortison vor dem Abbau zu hemmen, kann dies antientzündlich auf das Geschwür wirken. Zusätzlich wird die Schleimhaut, die beim Magengeschwür tief verletzt ist, geschützt. Schleimhautschutz hat sich auch bei der zahlreichen Einnahme von  Medikamenten als positiv herausgestellt. Immer wieder taucht der Zusammenhang von Gastritis mit dem Magenbakterium Helicobakter pylori auf. Süßholz soll auch hier eine positive Wirkung zeigen.

Die Wirkung der Pflanzen ist sehr komplex und kann nicht nur an einzelnen Bestandteilen festgemacht werden. Es ist eine Art Zusammenwirken , das die starke  Heilkraft, wie hier der Süßholzwurzel, ausmacht. Man nimmt an, dass auch Magen und Darm u.a. von der entgiftenden Wirkung auf die Leber profitieren.

Sie können die kortisonartige Wirkung der Süßholz auch bei Allergie und Asthma nutzen, aber denken sie daran dass auch körpereigenes Kortison auf Dauer Nebenwirkungen erzeugen kann und Süßholz deswegen nur für eine nicht all zu lange Kur angewendet werden kann.

Sie erhalten Süßholzwurzel in ihrer Apotheke als Tee oder z. B. als Saft zum Einnehmen von myPhyto®.

Nun denn, schöpfen sie aus der Kraft der Natur für Ihre Mitte! Ihre Heilpraktikerin Steffi Full

 

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