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Königskerze – Symbol für Mut und Hoffnung

# Naturheilkunde | 22. November 2016

Die Großblütige Königskerze (bontanisch : Verbascum densiflorum) wird auch Wollblume genannt, weil sie so einen filzigen Haarwuchs hat. Die Haare schützen sie vor übermässiger Verdunstung, deswegen wächst sie gerne an trockenen und steinigen Standorten. Besonders bemerkenswert sind die großen gelben Blüten und ihre Größe von bis zu drei Metern. Man vergleicht sie daher auch gerne mit einer Fackel. Früher wurden Königskerzen tatsächlich als Fackel genutzt, man hat sie dann mit Pech oder Öl bestrichen. Allgemein soll die Königskerze sowieso furchtlos machen und Schutz vor bösen Geistern verleihen. Auch Odysseus soll auf seiner zehnjährigen Irrfahrt sich mit der Königskerze gegen die Zauberkräfte der sagenumwobenen Circe geschützt haben.

Heute benutzt man die Blüten (=Wollblumen) als mildes schleimlösendes Mittel bei Husten. Sie enthalten nämlich Schleimstoffe, die reizmildernd sind und auch antiviral wirken. Diese Wirkungen sind wissenschaftlich nachgewiesen. Es wird empfohlenen, drei- bis viermal täglich eine Tasse Tee mit Wollblumen zu trinken.

Überliefert sind auch Anwendungen als entwässerndes Mittel oder gegen Rheuma. Das sogenannte Königsöl soll bei Ohrenschmerzen, Furunkeln und Ekzemen am Ohr helfen. Um das Öl herzustellen verschliesst man frische Blüten in einem  Glasgefäß mit kalt gepresstem Olivenöl und lässt es 3 Wochen lang stehen. Tägliches Umschütteln nicht vergessen!

 

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