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Stärken Sie Ihr Immunsystem – stärken Sie Ihren Darm!

# Tipps | 22. September 2016

Die Aufgaben unseres Immunsystems ähneln ein wenig denen eines Türstehers in einem angesagten Club: Es soll ungebetene Gäste wie Bakterien, Pilze, Viren und andere Schädlinge fernhalten, Personen mit Hausverbot erkennen, pöbelnde Gäste schnell wieder rauswerfen – und nach der Party auch noch aufräumen!

Zum Glück stehen ihm da zwei Gruppen erfahrener „Sicherheitsfachleute“ zur Seite: Die unspezifische, angeborene Abwehr, die jeden Eindringling mit Fress- und Killerzellen sofort angreift sowie besonders aggressive Viren und sogar Tumorzellen bekämpfen kann und die spezifische, erworbene Immunabwehr, die „Gäste mit Hausverbot“ wiedererkennt und rauswirft! Auch Fieber und Entzüdungen sind probate Mittel gegen Störenfriede, denn wenn es richtig heiß wird, macht so mancher Randalierer schlapp.

Prinzipiell kann das Immunsystem durch Über- oder Unterforderung, also zu viel und zu wenig „Dreck“, aus dem Tritt geraten. Blutbildungs- oder Stoffwechselstörungen, Autoimmunerkrankungen, chronische Entzündungen oder Nährstoffmängel schwächen unsere Abwehr ebenso wie Viren, schlecht verwertbare Lebensmittelzusatzstoffe oder einige Medikamente wie Immunsuppressiva, hochdosiertes Kortison oder bestimmte Antibiotika. Und natürlich sind auch Schlaf- und Bewegungsmangel, Stress, einseitige Ernährung und Genussgifte wie Alkohol und Nikotin ebenfalls alles andere als förderlich für unsere Gesundheit.Während 1-2 Infektionen pro Jahr noch „normal“ und sogar ein gutes Training für das Immunsystem sind, brauchen alle, die deutlich häufiger krank werden oder viel mit (kranken) Menschen in Kontakt kommen, Unterstützung für die Abwehrkräfte.

Ganz wichtig ist hierbei: Stärken Sie Ihren Darm! Eine gesunde Darmschleimhaut ist eines der größten Abwehrorgane des Körpers, denn viele Eindringlinge, die die Magensäure „überlebt“ haben, versuchen im Darm, ihre letzte Chance zu nutzen, in unsere Blutbahn zu gelangen und uns krank zu machen. Prä- und Probiotika helfen, dass der Darm gesund bleibt – oder es z.B. nach einer Antibiotika-Behandlung schnell wieder wird!
Probiotika sind „lebendige, gute“ Mikroorganismen, meist milchsäurebildende Bakterien oder Hefepilze, die heilend oder vorbeugend wirken sollen. Sie werden als Nahrungsergänzungsmittel (z.B. probiotischer Joghurt, Buttermilch oder Kefir) oder in höheren Konzentrationen als Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Wenn Sie sich für die „natürlich“ Probiotika entscheiden, sollten es schon 2-3 Becher Joghurt pro Tag sein…
Präbiotika wie Inulin, Lactulose, Lactitol oder Oligofruktose sind Stoffe, die das Wachstum der guten Darmbakterien fördern. Sie finden sich vermehrt in einigen „Wintergemüsen“ wie Chicoree, Artischocken, Porree, Schwarzwurzeln oder Topinambur.

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