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Thymian bei Erkältungen und Atemwegsinfekten

# Naturheilkunde | 22. Februar 2017

Thymian

Thymian ist nicht nur ein viel verwendetes Gewürz, sondern wird schon seit Jahrhunderte wegen seiner antibakteriellen und schleimlösnenden Eigenschaften bei Erkältungen angewendet. Medizinisch verwendet wird der echte Thymian (Thymus vulgaris), er gehört zu der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und wächst vorwiegend im westlichen Mittelmeerraum. Thymian enthält ätherische Öle (Thymol und Carvacrol), die schnell  aufgenommen werden. Sie gelangen dann direkt an die Drüsenzellen der Bronchien, wo sie die Aktivität der Flimmerhärchen anregen und so dafür sorgen, dass der Schleim abtransportiert wird. Ausserdem wirkt Thymian auch hustendämpfend und ist daher in vielen Hustensäften enthalten, besonders für Kinder. Das im ätherischen Öl enthaltene Thymol ist übrigens gut wirksam bei Entzündungen im Mund und wird gerne Mundwässern und Zahnpasta zugesetzt.

Thymian kann zur Zubereitung von Tee verwendet werden. Bei Erwachsenen werden dafür 2 Teelöffel (etwa 2 g) Thymian mit einer Tasse heißem Wasser übergossen. Nach fünf bis zehn Minuten kann das Kraut entfernt werden. Mehrmals täglich eine Tasse bei Erkältungen trinken, bei Entzündungen im Mundbereich regelmässig gurgeln. Die empfohlene Tagesdosis für Erwachsene liegt bei zehn Gramm Thymian-Kraut. Kombinationen mit anderen Heilpflanzen wie Efeublättern oder Eibischwurzeln, die ebenfalls etwa bei Erkältungen helfen, sind sinnvoll. Bei Kindern ist die Dosierung abhängig vom Alter. Für eine  Tasse Thymiantee verwendet man: 0,5 – 1 g (Kinder bis ein Jahr), 1 – 1,5 g (ein bis vier Jahre), 1,5 – 2 g (vier bis zwölf Jahre), 2 g (ab zwölf Jahren). Mehrmals täglich warm getrunken kann der Tee die Beschwerden bei Erkältung lindern.Auch eine Kombination mit der gut schmeckenden und heilsamen Primelwurzel ist hilfreich.

Thymian kann auch zum Baden bei Erkältungen genutzt werden. Allerdings nur, wenn kein Fieber, Bluthochdruck, Herzschwäche oder Hauterkrankungen vohanden sind. Dann bitte Rücksprache mit dem Arzt halten.

Thymian-Öl kann bei Säuglingen und Kleinkindern bis zu zwei Jahren einen Stimmritzenkrampf (Glottiskrampf) und in weiterer Folge eine gefährlichen Atemstillstand hervorrufen. Bitte dann darauf verzichten!

Thymian-Extrakt hat einen besonders hohen Gehalt an dem antiseptisch und antibakteriellem Thymol. Daher wird Thymian-Extrakt begleitend bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt, da Thymol aktiv gegen krankmachende Keime und Pilze wirkt.

Foto: www.flickr.com/orgazmika

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