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Alzheimer: mit dem Kochtopf vorbeugen!

# Tipps | 21. Februar 2016

Die Diagnose Alzheimer (oder genauer Demenz vom Typ Alzheimer) hört man leider immer häufiger. Es scheint  die Geißel des 21. Jahrhunderts werden. Was ist denn darunter eigentlich zu verstehen? Alzheimer ist eine Beeinträchtigung der kognitiven Leistungsfähigkeit, d.h. Gedächtnis, Sprache, Orientierung und Urteilsvermögen sind stark eingeschränkt. Die Erkrankung kann so schwerwiegend sein, dass eine selbstständige Lebensführung nicht mehr möglich ist.

In Deutschland sind ca. 1,5 Millionen Menschen von Demenz betroffen, zwei Drittel von ihnen leiden unter der Alzheimerkrankheit. Von Jahr zu Jahr kommen schrecklicherweise 300.000 Neuerkrankungen hinzu. Die Ursachen für die Krankheit sind vor allem Prozesse im zentralen Nervensystem, doch mit über 30 % unter den Risikofaktoren für Alzheimer spielen auch folgende Umweltfaktoren eine wichtige Rolle:

  • Ernährung (z.B. Fast Food)
  • Lebensstil (z.B. Rauchen)
  • Umweltgifte (z.B. Pestizide)
  • Schwermetalle (z.B. Aluminium, Quecksilber)
  • Zahngesundheit

Ausserdem hat man festgestellt, dass Personen mit Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes oder zu hohem Cholesterin-Spiegel überdurchschnittlich oft an Alzheimer erkranken.

Unsere Nahrung ist wichtigstes Werkzeug, um körperlich und geistig fit zu bleiben, gesunde Ernährung kann das Alzheimerrisiko stark verringern! Zu beachten ist  dabei der „Advanced Glycation Endproducts“ (AGE) Gehalt der Nahrung. Das sind Stoffe die durch viele Prozesse in der Lebensmittelindustrie entstehen und die Eigenschaften eines Nahrungsmittels beeinflussen können, wie z.B. Aroma, Farbe und Geschmack.In kleinen Mengen sind AGEs auch in Rohform mancher Lebensmittel enthalten (z.B. Rindfleisch). Allerdings steigt die Anzahl jedoch um ein Vielfaches, wenn die Nahrung verarbeitet wird, z.B. beim Grillen.

Gut ist also eine AGE- arme Ernährung, denn sie kann ein Schutzfaktor vor Alzheimer sein. Empfehlenswert ist die traditionelle mediterrane Küche, da diese gekennzeichnet ist durch einen hohen Verzehr von Obst und Gemüse, Hülsen- und Meeresfrüchte, sowie Seefisch. Und besonders Seefisch ist wichtig, da er große Mengen an den wichtigen Omega-3-Fettsäuren enthält. Vergleichsweise wenig werden in der mediterranen Küche  Milchprodukte, Geflügel und rotes Fleisch verzehrt. Außerdem werden wenig tierische Fette aufgenommen, sondern stattdessen große Mengen Olivenöl. Auch Alkohol wird eher in kleinen Mengen genossen, vornehmlich in Form von Rotwein, anstelle von Bier.

Übrigens: Wer kein Fisch mag, kann die Omega-3-Fettsäuren auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln bei uns in der Apotheke erhalten.

 

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